Review: Nagi no Asukara – Volume 5 [Blu-ray]

Am 18. Oktober war es dann soweit: Das Finale und damit das fünfte Volume von Nagi No Asukara erschien auf DVD und Blu-ray, ermöglicht durch das deutsche Anime-Label KSM Anime. Somit wurde der Anime, bestehend aus insgesamt 26 Episoden, komplementiert. Was euch in der fünften Staffel erwartet und wie der Romanze-Anime insgesamt auftritt, erfahrt ihr in diesem Review. John Viktor Schwab

ACHTUNG: Jegliche Aussagen in diesem Review reflektieren lediglich die persönliche Meinung des Autors und nicht (!) die von PattoTV und seiner Partner.


Schwerer Start

Seit das Meer vor Jahrhunderten fast die ganze Welt dauerhaft überflutet hat, begannen die Menschen nach und nach, sich an das Leben unter Wasser anzupassen. Als der Meeresspiegel wieder sank, blieb ein Teil von ihnen als Meeresmenschen unter Wasser und ein anderer Teil begann, wieder das Land zu besiedeln. Seither gibt es immer wieder Konflikte zwischen den beiden Parteien und viele Vorurteile. Ausgerechnet in dieser Zeit Leben Hikari, Manaka, Chisaki und Kaname. Die Freunde kennen sich schon von klein auf und stehen nun vor ihrer größten Herausforderung. Ihre Meeresschule wurde vor kurzem geschlossen, doch das neue Schuljahr steht an, wodurch sie gezwungen sind, am Unterricht auf der Schule an Land teilzunehmen. Werden sie das verwirklichen können, wo sie doch für das Leben unter Wasser geschaffen sind? Und werden sie überhaupt von den anderen akzeptiert?

Wunder

Hikari ist wieder da! Nachdem es zu einem unerwarteten Zwischenfall während Tsumugu Kiharas Forschungen auf dem Eis kam, tauchte Hikari Sakishima plötzlich wieder auf und auch sein bester Freund, Kaname Isaki, gesellte sich kurze Zeit später dazu. Beide sind seit der Tragödie mit der Schiffsparade keinen Tag gealtert und sind auch sonst die alten. Doch auch wenn sie taff wirken, ist es nicht wirklich einfach für sie, all die Veränderung ihrer Freunde zu verarbeiten und zu akzeptieren. Während sich die zwei langsam zurechtfinden, spitzen sich die Ereignisse immer mehr zu. Das Meer bildet plötzlich eine leichte Strömung, jedoch verschärfen sich die Wetterbedingungen an Land trotzdem immer mehr und alle fragen sich, warum Manaka nicht auftaucht. Und dann ist da noch dieses merkwürdige Geräusch unter Wasser. Ein knistern, ganz leise und weit entfernt…

Bild und Animationen

Auch das finale Volume des Animes Nagi No Asukara, basierend auf dem gleichnamigen Manga von Project-118, welcher Ende 2013 von Animationsstudio P.A. Works, veröffentlicht wurde. Zum wiederholen Mal ist der Anime optisch hervorragend gelungen. Die Farben sind harmonisch, in wichtigen Szenen sehr satt und immer gut gesetzt. Abgerundet wird der aus insgesamt 26 Episoden bestehende Anime dabei von der klaren Auflösung und dem schönen Charakterdesign. Optisch ist auch das letzte Volume des Animes wieder auf der Höhe der zuvor erschienen Volumes.

Deutsche Umsetzung und Musik

Die Umsetzung der deutschen Synchronisation wurde von KSM Anime dem Hamburger Synchronstudio DMT – Digital Media TechnologieGmbH in die Hände gelegt, bei welcher Kerstin Draeger die Dialogregie führte.

Wie auch zuvor passen die Synchronstimmen wieder wirklich gut zu den einzelnen Charakteren und können mit viel Ausdrucksstärke und Leidenschaft überzeugen. Besonders gefallen hat mir auch dieses Mal wieder die Stimme von Miuna Shiodome, welche von Leonie Landa gesprochen wurde und mit viel Emotion überzeugen konnte. Aber auch Hikari Sakishima, gesprochen von Tim Kreuer, war herausragend. Insgesamt hat DMT im Auftrag von KSM Anime hier wieder wirklich ganze Arbeit geleistet und konnte vor allem qualitativ wieder sehr überzeugen, da die Stimmen der Charaktere sogar je nach Sprechrichtung oder Entfernung zum anderem Charakter angepasst worden sind. Ein großes Lob dafür. Natürlich hat man auch bei dem letztem Volume wieder die Möglichkeit, sich die auf der Disc enthaltene OmU-Fassung – japanischer Originalton mit deutschem Untertitel – anzusehen.

Opening und Ending konnten überzeugen, wobei ich mir dennoch ein neues Opening und Ending gewünscht hätte, welches noch besser zu den letzten Folgen gepasst hätte. Generell wurde auch dieses Volume immer wieder von gelegentlichen Soundtracks unterstützt, welche durchgehend gepasst haben und der Situation immer sehr viel Tiefe im Ausdruck verleihen konnten, die so besonders atmosphärisch wurden.

Fazit

Natürlich konnte auch das finale Volume hinsichtlich des Bildes und der Synchronisation wieder vollkommen überzeugen. Schön zu sehen war, dass sich dieses Volume im Gegensatz zum vierten seine komplett Spannung halten konnte und ein großartiges Finale bot, bei welchem bestimmt dem ein oder anderen eine Träne fließen wird. Schön zu beobachten war auch, dass alle Charaktere zum Schluss noch einmal eine große mentale Entwicklung gezeigt haben. Lediglich schade ist, dass der Anime um die Mitte, die ein wenig mehr Schwung gebraucht hätte, schwächelt und sich etwas zieht, was jedoch durch ein großartiges Finale wieder wettgemacht wird. Alles in allem ein großartiges fünftes Volume und ein solider Anime mit wirklich guter Synchronisation, einem wirklich schönem Bild und einer glaubhaften Story.

Kurzfazit

Das fünfte Volume macht vieles besser als das vierte und schafft es, das Ruder noch einmal rumzureißen und mit einem großartigen Finale zu trumpfen, bei welchem definitiv die ein oder andere Träne fließen dürfte. Nagi No Asukara, ein solider Anime mit wirklich guter Synchronisation, einem wirklich schönem Bild und einer glaubhaften Story.

Pro

  • großartiges Finale
  • hochwertige Synchronisation
  • spannende und glaubhafte Story

Contra

  • fehlendes neues Opening und Ending
9.0
10
Stoty:
Bild und Animation:
Deutsche Umsetzung:
Musik:
Teilen:
`

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.