Review: Accel World VS Sword Art Online [PlayStation 4]

Am 07. Juli dieses Jahres erschien Accel World VS Sword Art Online auf der PlayStation 4 sowie auf Sonys Handheld PlayStation Vita. Das Spiel ist, wie es der Name schon verrät, ein Crossover aus den beliebten Franchises Accel World und Sword Art Online. Ich hatte die Möglichkeit, für euch die PlayStation-4-Version ausgiebig zu testen. Melanie Marker

Ein ganz normaler Tag?

Zu Beginn des Spiels spielen wir Asuna und Kirito, die Protagonisten aus Sword Art Online, die mit ihrer Tochter Yui in der virtuellen Welt Alfheim Online auf einer Wiese außerhalb der Stadt ein Picknick machen. Hier starten wir mit einem Tutorial, welches uns die Spielmechaniken näherbringt. Bei ihrer Rückkehr in die Stadt erscheint eine Meldung, die besagt, dass sich alle aus dem Spiel ausloggen sollen. Natürlich tun wir dies nicht, sondern gehen der Sache, warum sich alle urplötzlich abmelden sollen und warum sich unsere Tochter Yui eigenartig verhält, auf den Grund.

Unsere Tochter wird entführt

Plötzlich taucht eine mysteriöse Person namens Persona Vabel auf. Er hat Asunas und Kiritos Tochter entführt und in einen riesigen Turm eingesperrt. Nun machen wir uns auf den Weg, damit wir schnellstmöglich unsere Tochter wieder befreien können. Auf dem Weg treffen wir auf einen Gegner, der zu Beginn wie ein normaler Gegner erscheint. Nach dem Kampf stellen wir aber fest, dass der Gegner doch ein Mensch ist. Die Person stellt sich als Black Lotus, oder auch Kuroyukihime genannt, die Protagonistin der Accel-World-Reihe vor. Nach einem kurzen Gespräch zwischen Black Lotus, Asuna und Kirito, bilden die drei eine Gruppe um deren Freunde zu retten – was genau geschehen ist, will uns Black Lotus vorerst nicht erzählen. Zusammen mit Asuna, Kirito und Black Lotus begeben wir uns nun auf die Suche nach unseren Freunden. Unterwegs treffen wir auf viele der bekannten Charaktere aus der Sword-Art-Online- und Accel-World-Welt. Ziel ist selbstverständlich die schnellstmögliche Befreiung Asunas uns Kiritos Tochter.

Einfaches Leveln – gepaart mit zu vielen Charakteren und Abilitys

Das Picknick mit unserer Tochter wird direkt dazu genutzt, uns mit den wichtigsten Spielmechaniken vertraut zu machen. Nach und nach können wir im Spiel alle Charaktere aus Accel World und Sword Art Online finden und zu unserem Team hinzufügen, wobei nochmals jeder Charakter mit einer Vielzahl an Waffen ausgerüstet werden kann. Kirito kann beispielsweise seine berühmten Doppelklingen nutzen, ist aber auch in der Lage mit einem Zweihandschwert oder Schwert und Schild zu kämpfen. Zu den zahlreichen Waffen, die auch noch verschiedene Waffenfähigkeiten haben, kommen dann auch noch die vielen verschiedenen Abilitys. So muss man sich genau überlegen, welchem Charakter man welche Waffe gibt. Eine falsch gewählte Waffe gepaart mit einem schlecht gelevelten Charakter endet gut und gerne auch mal in einem Game Over. Außerdem kann man noch an Onlinekämpfen teilnehmen, in denen man gemeinsam mit anderen gegen größere Monster kämpfen kann. Des Weiteren musste ich auch noch feststellen, dass sich die Monster in den einzelnen Abschnitten sehr oft wiederholen und die Nebenaufgaben sich teilweise sehr strecken.

Schöne Graphik trifft auf unerklärliche Ruckler

Mir haben die schön gestalteten Charaktere vom Aussehen her sehr gefallen und auch die Gestaltung der einzelnen Gebiete konnten mich überzeugen. Die Musik und die Hintergründe passen atmosphärisch gut zueinander; außerdem finde ich die Musik nicht zu aufdringlich.  Leider musste ich feststellen, dass es immer wieder leichte Bildhänger gab, welche das Spielerlebnis ab und zu benachteiligt haben. 

Besonders Lobenswert ist die Vielzahl an möglichen Sprachausgaben. So können Spieler auch mit deutschen Untertitel spielen, um das Lesen während des Spiels vereinfachen zu können, die beispielsweise mit englischen Untertitel nicht zurechtkommen würden. 

Fazit

Accel World VS Sword Art Online ist ein relativ gutes Spiel, dessen Handlung mich gefesselt und auf jeden Fall Lust auf mehr gemacht hat. Die Variation an Charakteren und Fähigkeiten ist riesig, leider ist sie für meinen Geschmack sogar ein wenig zu groß. Eine weitere schöne Funktion ist, dass man nach Beenden des Spiels ein „New Game Plus“ wählen kann und somit das Spiel mit den Charakteren, die beim Ende des Spieles zur Verfügung stehen, ein neues Spiel beginnen kann.

Empfehlen würde ich das Spiel jedem, der die Anime-Serien Accel World und/oder Sword Art Online mag. Aber auch Fans unendlich scheinender Ausrüstungsmöglichkeiten werden hier auf ihre Kosten kommen.

Des Weiteren bedanken wir uns bei Bandai Namco für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.

Bilder und Trailer:
©2015 REKI KAWAHARA/PUBLISHED BY KADOKAWA CORPORATION ASCII MEDIA WORKS/AWIB
©2016 REKI KAWAHARA/PUBLISHED BY KADOKAWA CORPORATION ASCII MEDIA WORKS/SAO MOVIE Project
©2017 BANDAI NAMCO Entertainment Inc.
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